NaturFreunde Bad Staffelstein e.V.
sinnvolle Freizeitgestaltung für jung und alt

Jahresgeschehen 2018

 24. - 26. 08. 2018

Vereinsfahrt zur Erfurter Hütte im Rofangebirge

Unser diesjähriger Vereinsausflug führte uns ins Rofangebirge östlich des Achensees mit Übernachtung in der Erfurter Hütte. Am Freitag erfolgte die Anfahrt über das Inntal an den Achensee. Ein Teil der Gruppe nutzte den Aufstieg zu Fuß zur Erfurter Hütte mit Rast in der Dalfazalm. Der Rest gelangte mit der Seilbahn zum Quartier und konnte so bereits auf Erkundungstour gehen, z.B. in den Klettergarten am Grubustieg oder zu den umliegenden Hütten wandern.

Am Samstag standen wieder verschiedene Touren zur Auswahl: Aufstieg zum Hochiss mit Rückweg über die Dalfazeralm oder Aufstieg zu Gschöllkopf. Entgegen den Ankündigungen des Wetterberichtes wurden wir bis zum Nachmittag vom Regen verschont, zeitweise zeigte sich sogar die Sonne.

Am Sonntag hieß es bereits wieder Abschied nehmen von den nun schneebedeckten Gipfeln im Rofangebirge. Ein Teil der Gruppe stieg ab, der Rest nutzte die Seilbahn.

Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich die musikalische Umrahmung des Wochenendes durch unseren Naturfreund Kilian, der so manches Mal auch das Tanzbein in Schwung brachte.

10. 08. - 13. 08. 2018

Hochtouren-Wochenende Geraer Hütte

Mitte August waren wir spontan auf einem Hochtouren-WE in den Zillertaler Alpen unterwegs. Freitags stiegen wir noch im leichten Regen zur Geraer Hütte aus dem Valser Tal (St. Jodok am Brenner) auf. Die sehr gut geführte Geraer Hütte war anschließend der Stützpunkt für leichte Hoch- und Klettertouren für die nächsten beiden Tage.

Am Samstag stand die Olperer-Überschreitung – Aufstieg über den Nordgrat und Abstieg über Riepengrat – auf dem Programm. Leider war das Wetter am Gipfel sehr bewölkt, aber dafür waren wir fast alleine unterwegs. Über die Alpeiner Scharte ging es dann zurück zur Geraer Hütte. Insgesamt eine sehr schöne leichte Hochtour mit allen Facetten des Bergsteigens.

Für Sonntag hatten wir ursprünglich die Schrammacher-Überschreitung vor,  jedoch nach kurzfristiger Umplanung am Einstieg, kletterten wir anschließend noch den Fußstein-Hüttengrat, der sich als sehr lohnende Alternative herausstellte.

Mit dem Olperer (3476 m) und dem Fußstein (3380 m) konnten wir an dem Wochenende zwei tolle Gipfel in den Zillertaler Alpen besteigen. Den Montag nutzten wir dann nur noch für den Hüttenabstieg und die Heimreise nach Franken.

05. 08. - 08. 08. 2018

Klettersteigtour Sextener Dolomiten

Am Anreisetag, dem Sonntag, führte der Weg unsere achtköpfigen Gruppe vom Parkplatz an der Fischleinbachhütte zur Dreischusterhütte. Dorthin waren doch mehr Höhenmeter als erwartet zu bewältigen und bei, für das Gebirge ungewöhnlichen, hohen Temperaturen kamen alle ordentlich ins Schwitzen.

Am nächsten Tag ging die Strecke zunächst zur Drei-Zinnen-Hütte, wobei bis dato schon 800 Höhenmeter zu bewältigen waren. Dort genossen alle die herrliche Aussicht und ein Teil der Gruppe bestieg über den Patern Gallerie- und Kriegssteig und den Innerkofler Klettersteig den Gipfel des Paternkofels (2744m). An der Büllejochhütte kam die Gruppe wieder zusammen und nach einem längeren Abstieg erreichten wir unser Abendquartier, die Zsigmondy-Hütte.

Am Dienstag wurde gemeinschaftlich der Alpinisteig bis zu Elferscharte gemeistert, welcher doch mit der einen oder anderen Schwierigkeit aufwartete, jedoch die Truppe mit einem traumhaften Panorama entschädigte. Der folgende Abstieg zum Tagesziel, der Berti-Hütte, entpuppte sich dann als die Hauptschwierigkeit des Tages. Im teils sehr geröllastigen, abschüssigen Gelände war bei hoher Sturzgefahr höchste Konzentration gefragt.

Am Mittwoch führte der Weg einen Teil der Gruppe in das Sextener Tal und von dort aus wurde nach 5 Kilometern schönen Waldwegs der Zielort Moos erreicht. Der andere Teil der Truppe nahm einen Abzweig zum Museumsweg als Teil des Kreuzbergpasses und konnte dabei einige Stellungen des Ersten Weltkrieges betrachten. Nach einer kurzen Klettersteigpassage und einer Zwischenrast an der Rotwandwiesenhütte, wurde der Abstieg gen Auto in Angriff genommen. Danach wurden die verbliebenen Wanderer in Moos eingesammelt und es ging in Richtung Heimat.

29. 06. - 01. 07. 2018

Alpinklettern in den Nordalpen (Wilder Kaiser)

Ende Juli ging es in diesem Jahr mal wieder für ein Alpinkletterwochenende ins Oberreintal. Leider konnten wir am Anreisetag nicht wie geplant vom Schloss Elmau aufgrund eines gesperrten Weges (Hangrutsch etc.) direkt mit dem MTB ins Reintal fahren und mussten den Umweg über das Schachenhaus nehmen. Der sehr anstrengende Anstieg musste z.T. mit Schiebepassagen bewältigt werden.

Die urige Oberreintalhütte ist ein idealer Ausgangspunkt für alpine Touren in fast allen Schwierigkeitsbereichen. Am Samstag wurde die Route Schmankerl (5+) am Oberreintalturm-Nordwandsockel geklettert.  

Nach starkem Regen in der Nacht wurde für Sonntag mal wieder die Radlkante (5-) ausgewählt, da diese sehr schnell abtrocknet und immer wieder schön zu klettern ist. Nach der Tour musste noch der schweißtreibende Aufstieg Richtung Königshaus am Schachen bewältigt werden, der aber mit einer rasanten Abfahrt ins Tal belohnt wurde.

29. 06. - 01. 07. 2018

MTB-Wochenende in Bayrischzell

Samstag: Wendelstein-Umrundung

In der Früh um 8:30 Uhr sattelten wir auf und begaben uns auf die Strecke bei schönem Wetter. Von Bayrischzell bis Birkenstein ging es erstmal locker auf der Teerstraße um dann die ersten 650 hm steil bergauf zur Kesselalm zu absolvieren. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter zum Sattel zwischen Wendelstein und Breitenstein und einer schönen Abfahrt zur Aiblinger Hütte. Da erwartete uns ein schwerer Trail über Stufen und Steine, die vom Regen noch etwas nass waren. Doch dann folgte wieder eine schöne flüssige Abfahrt zur Wirtsalm.

Die nächste Auffahrt war ziemlich steil und konnte nur mit ein paar Schiebepassagen überwunden werden. Ein schöner Panoramaweg führte uns dann zur Schuhbräualm wo wir nach ca. 1200 hm unsere Mittagspause hatten. Gut gestärkt ging es weiter auf einer steilen Abfahrt und sanften Auffahrt Richtung Breitenberghaus, die wir nach einer abwechslungsreichen Abfahrt mit tollen Ausblicken erreichten. Weiter nach St. Margarethen erwartete uns der letzte Mammutanstieg an einem schönen Bach und an der Wendelsteinbahn entlang über den berühmten „Schinder“ zur Mitteralm, eine zünftige Wirtschaft neben der Wendelsteinbahn Mittelstation. Hier waren wir alle froh nach ca. 1750 hm den „Zenit“ erreicht zu haben. Doch dann nochmal das Bike schieben und auf Singletrails balancieren, die Bahngleise überqueren und schließlich noch das Radl über steile Treppenstufen tragen. Geschafft!

Nun konnten wir eine traumhafte Abfahrt über das wunderschöne Atzmoos, entlegene Almen, genießen. Die letzten ca. 250 hm durften wir über die Sudelfeld Alpenstraße gemütlich hoch radeln und dann nochmal richtig bergab auf der Teerstraße Gas geben, bevor wir auf einem letzten Trail direkt an der Kneipanlage, vor unserer Unterkunft, unser Füße abkühlen konnten. Jetzt waren alle froh und die „Qualen“ nach knapp 2000 hm und 45 km waren vergessen. Auf boarisch (bayrisch): a boinige (harte) Tour, aber traumhaft schön!

Sonntag: Sonnwendjoch-Umrundung

Nachdem der Samstag ziemlich anspruchsvoll war, hatten wir heute eine flüssige Biketour auf leichten Forststraßen und Trials. Zuerst ging es durch den Tal Grund auf flowigen Signletrails bis zum Zipflwirt in ein entlegenes Tal zum Elendsattel hinauf. Weiter auf Schotterpisten, auf und ab, mit herrlichen Ausblicken, bis wir eine Felswand durchquerten und nach einem letzten Anstieg die Ackernalm in Tirol erreichten.

Nach der Mittagspause hatten wir eine letzte lange Abfahrt auf der Teestraße (Mautstraße) runter ins Ursprungstal. Nach einem kurzen Stück auf der Hauptstraße überquerten wir wieder die Grenze nach Bayern und radelten leicht bergab an der Bäckeralm vorbei wieder zum Zipflwirt und den schönen Trail zurück nach Bayrischzell. Eine schöne, leichte Tour mit knapp 1100 hm und 45 km.

10. 06. 2018

Familienradtour

Am 10.06. ging es früh um 9:30 Uhr mit dem Fahrrad von LIF aus los. Das Wetter wusste noch nicht so recht wie es werden sollte und so bewältigten wir unseren ersten und einzigen Anstieg nach Vierzehnheiligen bei angenehmen Temperaturen. Auf der Jurahöhe angekommen ging es teils auf der Straße, teils auf Feldwegen, bis nach Köttel. Von dort rollten wir anschließend durch den schönen Kötteler Grund bis zur Weihersmühle und weiter bis nach Weismain zum Wasserspielplatz. Dort wurden wir auch schon mit Erdbeerkuchen und Kaffee empfangen und entspannten uns am Wasser von der ersten Etappe. Die Sonne wurde dann stärker und so wurde die Tourenleitung angehalten gleich noch eine Eispause einzulegen :-).

Zurück führte uns der Weg dann zuerst nach Altenkunstadt und von dort am Main-Radwanderweg in Richtung Lichtenfels. An der Trebitzmühle zwang uns ein Platzregen noch zu einer kurzen unfreiwilligen Pause, bevor wir dann den Rest unserer Tour bewältigten und im Wichert beendeten.

Bleibt abschließend nur zu sagen, tolle Leistung der Kids die alles geradelt sind und nächstes Jahr gerne wieder.

02. 06. - 03. 06. 2018

Radtour ins Altmühltal für Kinder und Jugendliche

Am Samstagmorgen war früh aufstehen angesagt. Um 7 Uhr trafen wir uns alle in Bad Staffelstein zum Beladen des Fahrradanhängers. In Fahrgemeinschaften fuhren wir dann ins Altmühltal. Bei bestem Fahrradwetter ging es in Eichstätt-Pfünz an einer historischen Römerbrücke entlang des Altmühltal-Radweges los. Mit vier Erwachsenen und acht Jugendlichen ab 10 Jahren, sowie zwei „blinden Passagieren“, kamen wir zügig voran. Eine spontane Pause ergab sich bei einem Fußballfest, wo sich jeder mal im Rodeoreiten versuchen konnte. Abwechslungsreich, haupsächlich asphaltiert und vorbildlich ausgeschildert machte die Tour allen viel Freude. Als Mittagspause bot sich ein großer Spielplatz am Limes in Kipfenberg (der geografischen Mitte Bayerns) an. Gestärkt ging es nun weiter bis sich ein kalter Bachlauf uns zur Abkühlung in den Weg stellte. Nach ein paar erfrischenden Spritzern fuhren wir zu unserer letzten Station des Tages – dem Campingplatz Beilngries. Die Zelte standen bereits und es zog uns, aufgrund der mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen, wie magisch ins nebenan gelegene Freibad, wo sich die Kinder schön abkühlen konnten und wir uns sehr kreativ gemeinschaftlich amüsierten. Bei der Rückkehr zum Zeltplatz empfing uns Klaus mit Unmengen von Spaghetti Bolognese, die restlos aufgegessen wurden. Am Abend wurde noch gemeinsam Ball gespielt, bevor es dann in die Zelte ging.

Nach einem leckeren Frühstück im Sonnenschein am Sonntagmorgen packten wir alles zusammen und luden die Autos um, so dass wir gegen 11.30 Uhr wieder auf den Rädern saßen. Mit 40 km des Vortages in den Knochen, war es zunächst schwer alle Kids aus dem kühlen Schatten der Bäume zu bewegen - die Temperaturen gingen bereits wieder auf die 30° zu. Doch bald waren alle wieder begeistert dabei. Die letzten Kilometer vor Riedenberg waren durchweg geschottert und etwas monotoner, so dass der Biergarten Fuchs in Riedenberg nach ca. 27 km von allen freudig erwartet wurde. Bei Currywurst und Apfelschorle im Schatten waren alle bald wieder auf den Beinen. Ein Streichelzoo vertrieb die Zeit bis die Fahrräder wieder aufgeladen waren.

Aufgrund der fortgschrittenen Zeit mussten wir den geplanten Ausflug mit dem Schiff von Kelheim nach Kloster Weltenburg leider ausfallen lassen. Stattdessen machten wir Halt am Rothsee, wo sich jeder noch mal ins Wasser werfen konnte –ein kühles Eis gab es noch dazu. Die Zeit wurde für eine Feedbackrunde genutzt und für Gespräche über Wünsche der Jugendlichen zu weiteren Veranstaltungen für das kommende Jahr. Gegen 19.45 Uhr kamen wir dann in Bad Staffelstein an. Ein erlebnisreiches Wochenende war zu Ende.

20. 05. - 21. 05. 2018

Kletterkurs „Professionell“, Kletterschein Teil 3

Im Rahmen des letzten Teils des dreigliedrigen Kletterscheins der Naturfreunde wurde das Vorstiegsklettern am Fels geschult.

Für den ersten Teil waren wir hierzu am Sonntagvormittag an der Alpenvereinswand. Hier wurde das Vorsteigen am Fels sowie die notwendige Sicherungstechnik geschult. Auch wurde auf die Besonderheiten am Fels, die Absicherungsmöglichkeiten mittels Zwischensicherungen und deren Beurteilung und vieles weiteres eingegangen.

Vertieft wurde das ganze am Nachmittag am Torstein bei Treunitz, der viele schöne leichte Touren zum einüben bereithält. Auch wurde hier der Umbau am Routenende („Top“) erklärt und eingeübt.
Den Montag nutzten wir, um im Treunitzer Klettergarten das Erlernte zu vertiefen und in selbstständigen Seilschaften betreut zu Klettern. Abgeschlossen haben wir den Kurs mit dem schönen Pfingstfest am Kemitzenstein bei Kaffee und Kuchen.

11. 05. - 12. 05. 2018

Jugendübernachtung am Kemitzenstein

 Klettersteig, Spiele, Grillen und Übernachtung auf der Hütte - alle hatten mal wieder viel Spaß.

28. 04. - 01. 05. 2018

Boulderfreizeit in Petrohrad

Zusammen mit fünf Kletterern vom DAV Lichtenfels erkundeten wir die Boulderblöcke in Petrohad. Bereits in 2011 war ein Teil von uns schon mal dort. Da es damals schon so gut war, wollten wir nun wieder hin.

Ein Teil reiste am Samstag schon an, der andere kam Sonntagmittag dazu. Am Sonntag waren wir im Gebiet direkt bei Petrohad unterwegs wo schon seit den siebziger Jahren im Umfeld einer Nervenheilanstalt geklettert wird. Am ersten Tag galt es, sich an die Reibungskletterei im sehr scharfkantigen, groben Granit zu gewöhnen und auch eine möglichst hautschonende Technik zu entwickeln. Abends gab es Essen auf dem Campingplatz.

Am nächsten Tag waren wir in dem dort mit am schönsten Bouldergebiet in „Mlynsky vrch“. Wie beim bouldern so üblich wurden einige „Probleme“ geschafft, aber auch manche nicht ganz. Es galt viel Ehrgeiz zu entwickeln und durchzubeißen, um manchmal doch noch hochzukommen. Am Abend gingen wir in ein nahe gelegenes, für deutsche Verhältnisse recht günstiges Hotel zum Essen, welches sehr schön an einem größeren See liegt.

Am letzten Tag suchten wir ein weiteres, für uns noch unbekanntes Gebiet aus. Dieses zeigte sich aber nur in Teilen lohnenswert, nachdem wir fast eine Stunde die Gegend absuchten und dann die ersten lohnenswerten Blöcke entdeckten. Für das Orientierungsabenteuer beim Suchen der Blöcke ist Petrohad bekannt. Nach einigen schönen Bouldern und einer schönen Zeit in Petrohad machten wir uns dann am Nachmittag wieder auf die Heimfahrt.

15. 04. 2018

Anklettern am Hohen Stein

Dieses Jahr fand unser traditionelles Anklettern am Hohen Stein bei Reckendorf (Markt Heiligenstadt) statt. Bei tollem Frühlingswetter konnten einige Routen geklettert und somit die Felsklettersaison würdig eröffnet werden. Anschließend wurde noch in der Brauerei Ott in Oberleinleiter eingekehrt.

14. 04. 2018

Kletterkurs „Expert“, Kletterschein Teil 2 - Vorstieg in der Halle

In diesem Kletterkurs wurde der Teil 2 („Expert“) des dreiteiligen Kletterscheines durchgeführt. Hierbei erlernten die Teilnehmer das Vorstiegsklettern in der Halle. Hierzu wurde die notwendige Sicherungstechnik sowie das Vorstiegsklettern an sich vermittelt und geübt. Ein Schwerpunkt lag auch auf dem sicheren Klettern sowie der Einrichtung einer Umlenkung am Routenende.

Zum Ende hin wurde durch ein stufenweises Sturztraining die Sicherungs- und Sicherheitsthematik vertieft sowie das richtige Stürzen geübt. Zur Belohnung gab es in der Pause in der Sonne ein Eis von Isabell, die uns spontan besuchte.

24. 03. -  29. 03. 2018

Skitourenwoche im Ortlergebiet

Am Samstag, den 24.03.2018, fuhren wir zu sechst nach Martell in die Ortlerregion, um gemeinsam eine Skihochtourenwoche zu verbringen. Da die Anreise aus Franken doch enorm ist, nutzten wir den Samstag lediglich als Reisetag. Nachdem wir unseren Rucksack fertig gepackt und unsere Ausrüstung gecheckt hatten, stiegen wir noch eine knappe Stunde zur Zufallhütte – unserer ersten Unterkunft – auf.

Am Sonntag bestiegen wir die Cima Marmotta oder zu Deutsch Köllkuppe. Aufgrund der Länge und der Höhenmeter war der Gipfel ideal, um sich an den schweren Rucksack und der Höhe über 3000 Meter zu gewöhnen. Die Abfahrtsvariante über schöne Nordhänge genossen wir alle, fanden wir um diese Jahreszeit doch stellenweise noch Pulverschnee vor. Den Nachmittag ließen wir auf unserer neuen und etwa 300 hm höher gelegenen Unterkunft, der Marteller Hütte, ausklingen.

Zufallspitz und Cevedale standen am Montag auf dem Programm. Über den Fürkeleferner machten wir uns auf den Weg, um anschließend über den Grat der Zufallspitz zu Fuß mit Skier am Rucksack weiter den Gipfel entgegenzuschreiten. Nachdem sich die Sicht am Gipfel merklich verschlechterte und wir 50 Meter vor unseren zweiten Gipfel, den Cevedale, komplett in Nebelschwaden verschwanden, mussten wir unser weiteres Vorhaben aufgeben. Wir entschieden uns aus Sicherheitsgründen nicht weiter zum Gipfel aufzusteigen und begannen mit der Abfahrt. Aufgrund der sehr schlechten Sichtverhältnisse, mussten wir uns auf unser GPS-Gerät verlassen. Durch den dichten Nebel war die Abfahrt so schwierig, dass wir uns dazu entschieden, nicht auf der Pizzini-Hütte zu übernachten, sondern uns zur 500 hm höher gelegenen Casati-Hütte durchzuschlagen.

Der Nebel des Vorabends sowie die weiteren Wetteraussichten brachten uns am Dienstag erneut zum Umdenken. Wir setzten unsere Tour nicht wie geplant fort. Zunächst stiegen wir erneut in Richtung Cevedale auf, um anschließend über den Langferner wieder zur Zufallhütte abzufahren. Dort verbrachten wir die restlichen beiden Nächte.

Die Gegend ist geprägt von der Kriegsfront des 1. Weltkrieges. Während die Casati-Hütte als Lager der italienischen Armee diente, war die Zufallhütte ein Teil eines Südtiroler Lagers.

Von dort aus sollte es am Mittwoch noch auf die östliche Veneziaspitze gehen. Diese Tour führte uns durch außerordentlich schönes Gelände. Es erinnerte mit seinen imposanten Felsformationen an die Dolomiten. Die letzten Meter mussten wir über einen schmalen Grat zum Gipfel zu Fuß zurücklegen. Auch hier hatten wir eine wunderschöne Abfahrt.

Am Donnerstag stand leider schon wieder unsere Heimreise an. Deswegen entschieden wir uns für eine kurze Tour. Wir fuhren zunächst zum Parkplatz und luden bei unseren Autos alles unnötige Gepäck aus. Anschließend stiegen wir noch 500 hm zum Pedersköpfl auf. Auf der Heimfahrt ließen wir unsere schöne Woche noch mit einer guten Pizza ausklingen. Dort konnten wir unsere Erlebnisse noch einmal wunderbar gemeinsam Revue passieren lassen.

11. 03. 2018

Skikurs 5 in Heubach

Noch immer lagen Ende Februar günstige Schneeverhältnisse im Heubacher Skigebiet vor, sodass wir kurzerhand zu einem weiteren Skikurs einluden. Perfektes Wetter und, mit 10 Grad fast schon zu warm, war es ein gelungener Saisonabschluss mit 16 Teilnehmern.

Der Skikurs wurde diesmal von Gobert Moschall, Florian Wagner, Hans Holik (DAV Coburg) und Jan Kohmann in vier Gruppen durchgeführt. Krankheitsbedingt mussten sich Jürgen Paul und Werner Martin kurzfristig entschuldigen.

Am Ende gab es für die Teilnehmer wieder Urkunden und einen kleinen Osterhasen.

02. - 04. 03. 2018

Freeride-Wochenende in Tirol (Landeck)

Nachdem am Freitag ein paar Teilnehmer bereits eine Skitour auf das kleine Pfuitjöchl (Lähn, Ammergauer Alpen) als Vorbereitung auf das Freeride-WE unternommen hatten, trafen uns wir am Abend in Landeck in unserer Unterkunft (Pension Thialblick), um die nächsten beiden Tage in der Umgebung Freeriden zu gehen.

Bei herrlichem Wetter und super Schneelage haben wir am Samstag einige Abfahrtsvarianten abseits der Pisten von Ischgl und Samnaun entdecken können. Der Schnee war sehr wechselhaft, so dass wir ausführlich die Fahrtechnik trainieren konnten. 

Am Sonntag konnten wir im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis bei traumhaften Sonnenschein noch einige Pulverschneehänge ausfindig machen und das Bergpanorama bis ins Ortlergebiet (unser nächstes Tourenziel) genießen.

241. 02. 2018

Skikurs 4 in Heubach

Bei strahlenden Sonnenschein und eisigen Temperaturen konnte auch der 4. Skikurs dieses Winters mit großem Erfolg durchgeführt werden. Diesmal gab es auch einen Erwachsenenkurs, den Gosbert Moschall leitete.

Desweiteren gab es wieder 5 Gruppen mit den Kursleitern Isabel Peschel, Carolin Nüßlein, Jürgen Paul, Steffen Biskupski und Unterstützung von Hans Holik vom DAV Coburg.   Der älteste Teilnehmer war unser Hein Paul mit 71 Jahren – der Jüngste Teilnehmer war gerade mal 3 ¾ Jahre alt.

14. - 18. 02. 2018

Kinder- und Jugenskitourenwoche auf der Krottentaler Alm

Am Mittwoch brachen wir zu viert in Oberfranken auf. Am Spitzingsee angekommen konnten wir - dank Erika - unser Gepäck bis zur Schwarzenkopfhütte hochbringen lassen. An der Schwarzenkopfhütte angelangt, trafen wir Martin mit seiner Gruppe, die bereits seit Sonntag auf der Hütte waren, und teilten untereinander das Gepäck auf. Von dort ging es über den Raukopflift hoch bis zum Tanzeck und dann im frischen Pulverschnee bis zur Krottentaler Alm. Am Nachmittag unternahmen wir noch eine kleine Tour zum Taubenstein.

Am Donnerstag brachen wir zur längsten Tour auf, die uns bis zur Auerspitz führte. Über den Taubenstein sind wir bei bestem Powder ins Kleintiefental abgefahren. Von dort aus ging es über den Miesingsattel ins Großtiefental, ehe wir uns an unseren Zielanstieg zur Auerspitz machen konnten. Am Gipfel angekommen, konnten wir noch ein Gruppenfoto schießen ehe sich das Wetter verschlechterte. Zurück ging es auf demselben Weg über das Taubensteinhaus ins Krottental.

Am Freitag schneite es bis zum Nachmittag, deshalb nutzten wir den Tag um über die Lawinenverschüttetensuche zu unterrichten. Martin stellte dazu eine interessante Präsentation über das richtige Verhalten nach einem Lawinenabgang vor, die alle gespannt verfolgten. Am Nachmittag konnten die Jugendlichen die LVS-Suche unter Anleitung mit Ihrem eigenen LVS-Gerät üben. Da sich das Wetter bis zum Nachmittag gebessert hatte, machten wir noch eine kurze Tour zum kleinen Miesing. Am Abend gab es dann das Highlight „fränkischer Schweinebraten“ aus dem Holzofen, von dem am Ende nichts übrig geblieben ist. So gestärkt haben wir bis spät in den Abend zusammen Spiele gespielt.

Am Samstag teilte sich unsere Gruppe leider wieder auf. Der Münchner Teil mit Martin verließ unseren Stützpunkt und machte sich auf den Weg nach Hause. Unser Ziel für diesen Tag war der Jägerkamm. Bei guten, etwas weichen Neuschneeverhältnissen fuhren wir bis zur Schönfeldhütte ab. Nach einer kurzen Rast ging es über die Schnittlauchmoosalm hoch bis zum Tanzeck und dann zurück zur Hütte. Am späten Nachmittag besuchte uns Florian, der uns tatkräftig beim Pizza backen im Holzofen unterstützte.

Am Sonntag war es leider auch für uns an der Zeit unser gemütliches Domizil zu verlassen. Beim Aufräumen der Hütte packte jeder mit an. Über den Taubensteinsattel ging es zurück zum Auto.

02. - 04. 02. 2018

Skikurs 3 im Skigebiet Alpendorf / St. Johann im Pongau

Am Freitag, den 02.02., ging es unter der Leitung von Jürgen Paul nachmittags mit Privat-PKWs ins Skigebiet Alpendorf/St.Johann im Pongau. Dort traf man sich zum Abendessen und zur einer Vorbesprechung im Landhotel Lerch.

Pünktlich mit dem ersten Skibus ging es dann bereits um 8:30 Uhr ins Skigebiet los. An der Talstation wurden die Skikurslaibchen verteilt und die Kursteilnehmer in einzelne Klassen eingeteilt. Gosbert Moschall übernahm die Erwachsenengruppe, Jan Kohmann und Jürgen Paul die Kids. Mittags traf man sich gemeinsam auf der Hütte und die ersten Erfahrungen wurden ausgetauscht. Im Spieleland waren die ersten Müdigkeitserscheinungen rasch verflogen. Nachmittags ging es bei Schneefall wieder auf die Piste und vor allen die Erwachsenen hatten mit dem Neuschnee so ihre Probleme bis das Ende des ersten Schitages gegen 16:30 Uhr eingeleutet wurde.

Am zweiten Tag ging es nach dem Kofferpacken ebenfalls mit den ersten Liften rauf ins Skigebiet. Die erste Stunde war man fast allein auf der Piste unterwegs und hatte mit Sonnenschein und etwa 20cm Neuschnee einen perfekten Skitag vor sich. Tiefschneeabfahrten und Geschicklichkeitsfahren mit jeder Menge Spaß machten diesen zweiten Tag zu einem unvergessenen Erlebnis und so konnten alle Teilnehmer Urkunden und Medaillien am Abend stolz in Händen halten.  

02. - 04. 02. 2018

Skitourenwochenende im Tannheimer Tal

Dieses Jahr verbrachten wir unser leichtes Skitourenwochenende im Allgäu. Im Gegensatz zu den letzten Jahren lag unsere Unterkunft dieses Mal nicht am Berg, sondern im Tal. Bereits am Freitag machte ein Teil der Gruppe die erste Skitour. Wir bestiegen das Wertacher Hörnle. Auf der Abfahrt kehrten wir noch kurz auf der Buchel Alp ein, ehe wir unser Quartier in Tannheim bezogen.

Am Samstag wollten wir den Großen Daumen vom Giebelhaus erklimmen. Bereits im Aufstieg setzte leichter Schneefall ein. Aufgrund des dichten Nebels mussten wir jedoch 200 hm unterhalb des Gipfels umdrehen. Die Abfahrt entlohnte uns aber für den verpassten Gipfelgenuss.

Am Sonntag stand die Sulzspitze auf dem Programm. Zunächst mussten wir ein langes Tal durchwandern, ehe wir über die steile Ostflanke am Schlussanstieg zum Gipfel gelangten. Auch diese Abfahrt war durch den neuen Pulverschnee wieder ein purer Genuss.

20. 01. 2018

Skikurs 2 Heubach

Nach unserem ausgefallenen Skikurs am 5.1. und dauerhaften Plusgraden in unserem Partnerskigebiet in Heubach, war man noch am Wochenende vorher skeptisch, ob der Kurs stattfinden kann. Zum Glück fielen allerdings endlich die Temperaturen und es gab während der Woche noch eine Menge Neuschnee, so dass auch dieser Kurs wieder unter optimalen Schneebedingungen stattfand. Am 20.01. ging es dann am Rossmann-Parkplatz in Bad Staffelstein um 8:30 Uhr mit Privat-PKWs ins Partnerskigebiet Heubach/Thr.

Diesmal hatten wir fünf Kinderskikurse und sogar eine Erwachsenengruppe, die Gosbert Moschall leitete. Das Trainerteam um Jürgen Paul mit Werner Martin, Jan Kohmann sowie Steffen und Diana Biskupski kümmerte sich um die Kinderskikurse und wurden auch dieses Mal dankenswerterweise von unserem Trainerkollegen Hans Holik (DAV Coburg) unterstützt.

Nachdem alle Skikursteilnehmer das Übungsziel erreichten, wurden nach dem 2x2 Stunden Skikurs durch die Skikursleitung Jürgen Paul die ersehnten Urkunden am Nachmittag übergeben. Voller Stolz hielten die Kids Ihre Urkunden in Händen.

21. 01. 2018

Eröffnung Skilift Romansthal

Während im Maintal um Bad Staffelstein der am Sonntag über Nacht gefallene Schnee bereits am Vormittag wieder weggeschmolzen war, lagen an unserem Skilift in Romansthal stolze 15-20 cm Alt- und Neuschnee. Dies war aufgrund der Wettervorhersagen so nicht erwartet worden. Nach einem fast zeitgleichen, spontanen Rundruf zwischen Maximilian Stenglein, Jochen Hetzel und Jürgen Paul wurde die Entscheidung getroffen, den Skilift am Nachmittag kurzfristig zu starten. Der Skispaß sollte um 13:30 beginnen. Zwar hatten wir bereits im November den Skilift aufgebaut und unter anderem das zehn Jahre alte Schleppseil ausgetauscht – aber dennoch musste für diese spontane Aktion alles sehr schnell gehen: Die durch eine Wasserlinse gestörte Liftspur einschließlich Lifteinstieg mussten präpariert, verschiedene Sicherheitseinrichtungen für den ersten Betriebstag in diesem Jahr überprüft werden. Parallel erfolgten Informationen unserer Mitglieder und Freunde über den unerwarteten Schneegenuss und nach nur drei Stunden stand einem Skibetrieb am Sonntagnachmittag nichts mehr im Wege.

Bereits ab 13:00 Uhr warteten ungeduldig Kinder und Erwachsene auf den Start des 35  Jahre alten Skiliftes, der dann etwas früher wie geplant gestartet wurde. Schnell war anschließend auch durch Luis Paul, Quirin und Moritz Hetzel die über den Sommer weggeschmolzene Sprungschanze wieder aufgebaut und von Kindern intensiv für die „Einschanzentournee“ genutzt.

Bis in die Abendstunden hinein herrschte so ein munteres Treiben am Skihang und wir freuten uns über die zahlreichen spontanen Zuschauer und Skifahrer. Aufgrund der angesagten wärmeren Temperaturen erfolgte die letzte Bergfahrt bei Flutlicht erst um 17:00 Uhr. Ein wunderschöner, einmaliger Skitag am vereinseigenen Skilift der NaturFreunde Bad Staffelstein in Romansthal ging zu Ende.

07. 01. 2018

LVS-Übung am Kemitzenstein

Am Sonntag, den 07.01.2018, haben wir uns am Kemitzenstein für die anstehende Skitourensaison vorbereitet. Um im Notfall nach einem Lawinenabgang richtig und schnell reagieren zu können, haben wir uns mit der Lawinenverschüttetensuche auseinandergesetzt. Dabei haben wir diese zuerst theoretisch durchgesprochen und uns mit der Notfallausrüstung (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde) vertraut gemacht.

Anschließend wurde das in der Theorie erlernte Wissen anhand praktischer Übungen vertieft. Zum Abschluss hat Lukas den interessierten Teilnehmern mit der systematischen Schneedeckendiagnose ein Instrument an die Hand gegeben, um einzelne Hänge besser beurteilen zu können und so eine Lawinenverschüttung besser vermeiden zu können.